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Archive for April 2008

Es gibt viele bekannte Menschen in unserer menschrechtsverliebten, freiheitlich demokratischen und noch viele Dinge mehrrepublik. Da ist zum einen die Angela. Ihre Hobbys sind Wildschweingrillen mit US- Präsidenten, Riesengroße Mauern an nahegelegende Ostseestrände bauen sowie persönliche Piepshoweinlagen bei öffentlichen Auftritten. Wenn sie auf all dieses keinen Bock hat, dann spielt sie noch ein bisschen Bundeskanzlerin. Dann haben wir noch den Günter (nein nicht der Verheugen). Seine Hobbys sind Transrapite ins Oldtimermuseum stecken, Weissbier anstechen und einmal in der Woche mit Otto Schily Skat spielen. Ich kann noch viele nennen, aber dafür reicht einfach meine Zeit nicht. So möchte ich aus aktuellem Anlass den Jürgen Rüttgers nennen, der auch viele Hobbys hat. Diese aber alle jetzt aufzuzählen würde wie schon erwähnt meinen Zeitrahmen sprengen. Also konzentrieren wir uns nur auf eines. Zweimal in der Woche geht der Jünni nähmlich in seine linksneoliberale Bauchtanzgruppe, wo er und die anderen Senioren mal so richtig die multikulturelle, linksneoliberale Sau rauslassen können. Die Gruppe besteht fast nur aus Frauen ab 65 die zum Teil auch von hochdotierten Witwenrenten leben. Dann ist da aber noch der Haralt der zu seiner Rente auch noch Sozialhilfe bezieht, um über die Runden zu kommen. So zu sagen das Maskottchen, der der auch die Trends setzt. So hat er dem Jürgen das letzte mal erklärt, dass der linksneoliberale Hüftschwung jetzt voll modern und vor allem schick ist und außerdem wäre dieses ewige Rechtsschwänken nicht so gut für den Rücken. Jürgen ist sofort überzeugt und beginnt gleich mit den ersten Übungen Richtung Linksschwung.  Doch welche Entäuschung, die jahrelang vernachlässigten rechten Lendenmuskeln, die Vorraussetzung für einen kräftigen linksneoliberalen Hüftschwung sind, versagen ihre Dienste. Selbst führende Physioterapeuten wie Volker Kauder wissen sich keinen Rat, denn sie sind nur auf  die gegenseitigen  Muskelgruppen  spezialisiert. Oder vielleicht will der auch gar nicht helfen. Zu teuer ist einfach die Behandlung. Da müssten die Frauen aus unserer Bauchtanzgruppe schon etwas zuschiessen. Geht nicht, will keiner. Also wird dann wieder rechts herum gewedelt.

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Vermehrt empfangen wir Nachrichten aus den Medien, daß es in der Welt zu immer mehr Unruhen kommt, durch die drastischen Erhöhungen der Lebensmittelpreise. Dies wird mit den ständig zunehmenden Umweltkatastrophen, wie z.B. Überschwemmungen, Wirbelstürme usw und dadurch entstandene Missernten, sowie auch  mit der weltweit  höheren Nachfrage  an Rohstoffen  zur  Lebensmittelherstellung  begründet. Auch wächst in der Welt immer mehr der Bedarf an Biokraftstoffen, was dazu führt,dass Anbauflächen in jenen Ländern verloren gehen, die früher die Eigenversogung der Bevölkerungen unterstützten oder auch sicherstellten. Nicht zuletzt darf man aber auch vergessen, dass die EU und auch die USA die Aggrarmärkte in den Entwicklungsländern mit billigen als auch  qualitativ minderwertigen Lebensmitteln überschwemmt haben, so das die jeweils eigenen, zum Teil auch kleinen Erzeuger ruiniert wurden. So flüchtenten sich viele Bauern in den Energiepflanzenanbau. Es droht mal wieder eine Hungersnot, obwohl wir die in vielen Ländern der der Welt bereits haben.

Nun zu Deutschland und Europa. Nordseekrappen werden zum puhlen in die Slowakei gefahren, und für den Verzehr wieder zurück. Lkws fahren Auto und Maschinenteile quer durch den Kontinent hin und her zu ihren Entmontagestellen. Selbst Tote verbrennt man in Tschechien wei les dort billiger ist . EU-genormte und pestizietverseuchte Äpfel erhalten wir aus Neuseeland. Textilien, Spielwaren, und vieles mehr kommen per Schiff aus den sogenannten Schwellenländern China und Indien (werden sowieso nur von uns ausgenutzt und das kann sich mal fürchterlich rächen), Sportschuhe aus Bangladesh von Kindern  hergestellt. Wieviele Tonnen Co2 kommen da wohl zusammen.  Globaliesierung, wie sie die Herrschenden ins Auge fassen und wehement dafür werben und uns als modernes Weltmodell verkaufen wollen. Doch ist diese Art der Globalisierung unter den Bedingungen des voranschreitenden Klimawandels überhaupt noch zeitgemäß. Wo ist denn das modern. Das wäre doch wohl eher den Hunger zu eliminieren und ein globales Konzept zu entwickeln, was nützlich für alle Menschen wäre und gleichzeitg umweltverträglich.

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Aus gut unterrichteten Kreisen, wurde mir heute früh zugetragen, dass einige deutsche Einzelhandelsketten nicht nur den Verkaufsbereich sowie die Pausenräume ihrer Filialen mit Kameras überwacht haben sollen, sondern auch vielmehr deren sanitäre Einrichtungen. Nach ersten Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen handelt es sich nur um insgesamt 1200 Einzelfälle, die den betrieblichen Arbeitsablauf in den einzelnen Niederlassungen in keinster Weise beeinträchtigten. Diese einzeln gelagerten Aktionen dienten außerdem mehr dem Schutz und nicht der Bespitzelung der Mitarbeiter, sowie einer internen Marktforschung, welche Toilettenartikel bevorzugt würden. Im Zuge dieser Studie konnten benannte Einkäufe noch gezielter erledigt werden, was sich in Zukunft positv auf das Preisniveau bestimmter Toilettenartikel auswirken wird.

DIe Vorstandsvorsitzenden der Ketten „Engelmann“ (Herr Dr. Johannes Herzlich), „BISBALDI“ (Herr Feuerpfeil) und dem hoch angesehenen Unternehmen „Schneedeka“ (Herr Prof. Dr. Dr. Wallersleben) haben mir zu dieser Stunde ein Exklusivinterwiew zugesagt. Ich habe natürlich gleich zugesagt, bevor Anne Will und ihres Gleichen mir mal wieder den Schneid abkaufen. Das Gespräch habe ich aus Zeit und Kostengründen mit allen dreien gleichzeitig geführt. So entsteht auch der Charakter einer Diskusionsrunde.

Ich: Herr Dr. Herzlich Denken sie nicht, dass eine Überwachung Ihrer Mitarbeiter in einem so intimen Bereich nicht die Persönlichkeitsrechte ihrer Belegschaft verletzt?

Herzlich: Das kann man ja wirklich nicht so sagen. Überwachung. Was heist denn das überhaubt. Wer wird denn heute nicht überwacht? Sei es die Ehefrau, die einen Abend für Abend mit den gleichen Fragen nervt, wo warst du heute. Wo bleiben denn da meine persönlichen Rechte.

Feuerpfeil: ( heftig nickend) Jenau!

Wallersleben: Olso i konn mir net vorstelln, dos i mayne Rechte valühr, i bin jo schließlich auch ao Mietorbeiter.

Ich: Ich glaube ich habe diese Frage wohl nicht ganz verständlich gestellt. Haben sie denn gar kein schlechtes Gewissen, bei dem was sie sich da herausgenommen haben?

Herzlich: Wie Gewissen, was ist das überhaupt? Neulich habe ich in der Nacht auf der Autobahn einen Fuchs überfahren, muss ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben?

Feuerpfeil: (leicht erregt), Also ick hab ma noch nie watt rausjenommen, weder aus de Rejale noch aus de Lajerbestände. Da könnse allet nachprüfen nischt aber auch ja nischt war uff die Videos zu sehen!

Wallersleben: Zie müassen dös olles net zo dromotisch sehin, dös dient dooch olles dem Schuutz unnara Mietorbayteriennen. Die ham doch a a Recht auf die Auffkläärrung bei der sexuellen Beleystigung om Orweitsplotz un so.

Alle in dieser Runde sind ziemlich aufgebracht, und ich bestelle ihnen zur Beruhigung ein Erfrischungsgetränkund ein paar Häppchen. Ich selber stelle mir die Frage, ob ich das Interwiew nicht anders hätte beginnen sollen. So entschließe ich mich ihnen ein anonymes Interwiew mit einer anonymen Mitarbeiterin zu zeigen. dies soll helfen die Situation etwas aufzulockern. Sie heisst Marita Müller (der Nahme ist natürlich verändert, das Gesicht verfälscht und auch die Stimme)

Marita: Ich habe ja schon immer geahnt, dass bei uns irgendetwas nicht stimmt. Die oft kommenden Heizungsmonteure die mal wieder hier mal da ein Leck ausbessern wollten. Bedient haben die sich doch immer bei der Coca cola oder beim Bier. Wenn wir was sagten haben sie ganz einfach mit ihrer übergroßen Rohrzange gewedelt und gesagt „Lass man Mädel did bemerkt sowieso kein Schwein“. Als ich dann noch den Witrschaftsminister Glos bei uns einkaufen gesehen habe, obwohl der noch am Sonntag bei Annita Will beteuerte er geht nicht bei uns einkaufen und seine Aufgabe sei es nicht die einzelnen Unternehmen zu prüfen, wurde ich schon skeptischer. Auf dem Klo habe ich es schließlich gemerkt, dieses immer fortfahrende Knacken im Spülkasten. Aber ich hab mir noch nichts dabei gedacht.

Danach führe ich das Gespräch fort.

Ich:Herr Herzlich Was können sie mir zu diesen ihnen eben gezeigeten Bildern sagen?

Wallersleben: Jo momentamol vielaycht konn i a mol zuereherst antworta.

Ich: Ich habe aber zuerst den Herrn Herzlich gefragt, aber bitte. Dann aber Der Herr Herzlich !

Wallersleben: I woas fei net wer dös is, ower bei mir wär die schon längst heraussen.

Herzlich: Bei mir allerdings auch, so dankt einem diese Brut noch unsere Führsorge.

Ich: Ich bitte sie meine Herren bleiben sie doch mal auf dem Teppich!

Feuerpfeil: Jetzt willick ihn ma wat sajen! Wia ham de Nase voll von ihre Antschuldijungen, wia machn did nich mehr mit. Tschüss, Ahoi.

Oh, Oh, Oh das ist na nun kräftig in die Hose gegangen. Ich bin ja auch noch ein Anfänger, da musste ich doch darauf eingstellt sein von so klugen, welterfahrenden Leuten übers Knie gelegt zu werden. Ich werde mich bemühen das nächste Mal es besser zu machen.

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Politik und Lobbyismus

Im allgemeinen war ja schon immer bekannt, daß sich im Bundestag die Lobbyisten die Türklinken in die Hand geben. Daß aber Interessenvertreter, auch noch in so hoher Zahl als externe Mitarbeiter in den einzelnen Bundesministerien aktiv an Gesetzesvorlagen mitarbeiten und daher ungemein hohe Gestaltungsmacht entfalten, ist nicht nur eine ungemeine Frechheit,sondern auch ein Betrug am Wähler. Dabei ist in diesem Falle der Verfassungsbruch noch nicht erwähnt. Eigenartigerweise geht der Verfassungsschutz gegen solche scheinheiligen Praktiken nicht vor, was ja wie der Name schon sagt dessen Aufgabe wäre. Eigentlich wäre es doch viel einfacher und klarer, wenn Joseph Ackermann gleich Bundeskanzler wäre, der Siemenschef (ich kann ja nicht alle Namen kennen) Finanzminster und Peter Hartz Sozialminister, das Trio für kapitalgerechte Gerechtigkeit. Der Abeitgeberpräsident Hundt könnte Bundespräsident werden und Angela Merkel macht in Zukunft Werbung für Nescafe. Ich nenne das : Die Demokratie als Deckblatt für die Diktatur des Kapitals.

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