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Angesichts der wachsenden Angst vor den linken Strömungen in unserem Land hört man immer wieder die klare, unmissverständliche Aussage, “ Die Linke ist nicht regierungsfähig“. Alle sagen das, die CDU, die SPD, die Grünen, FDP, und auch mehr oder auch weniger versteckt die Medien. Keiner hat aber erkannt, dass man vor einer klaren Aussage erst einmal die Frage aufwirft ob jemand eine bestimmte Leistung erbringen kann oder nicht. Und diese wurde entweder gar nicht, oder wenn dann nur sehr unzureichend gestellt.

Diese Frage sollte nähmlich nicht so allgemein behandelt werden, wie die Frage trinke ich zum Frühstück zwei oder drei Tassen Kaffee. Noch besser währe es, wenn  aus einer Frage eine andere erwüchse, und noch eine und noch eine. Unter dieser Voraussetzung währe dann ein klare Aussage vielleicht möglich, immer unter dem Umstand man hätte jede einzelne Frage auch zur Zufriedenheit beantwortet. Einige Fragen möchte ich jetzt mal stellen und auch kurz darauf eingehen.

Frage 1: Ist die Linke unter den Bedingungen des derzeitigen Turbokapitalismusses eigendlich regierungsfähig?

Nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit zu urteilen, würde es eine linke Regierung innerhalb eines kapitalistischen Wirtschaftssystem tatsächlich sehr schwer haben eine gute Regierungsarbeit zu leisten. Gesellschaftspolitische Veränderungen währen unumgänglich, was auf erhebliche Wiederstände stoßen würde, und dieses nicht nur auf nationaler Ebene sondern auch auf internationalen Terrain. Ist aber noch lange kein Beweis für eine Regierungsunfähigkeit.

Frage 2: Ist die Linke auf Länderebene ein verlässlicher Koalitonspartner und welche Gefahren können ihr daraus erwachsen?

In Berlin hat es der Linken tatsächlich nicht so besonders gut getan mitzuregieren im Gegensatz zu MV, wo sie in der Lage waren ihr Ergebnis sogar leicht zu verbessern. In beiden Fällen kann man also nicht von einer Unzuverlässigkeit reden. Jeweils wurde versichert, dass man gut miteinander gearbeitet hat. Die Gefahr allerdings besteht allerdings darin, dass die Linke Ziele mit durchsetzen muss, die sie eigentlich stark kritisiert. Mich wundert nur, dass dann die SPD sagt die solln ruhig mal mitregieren, das schadet denen am meisten. Auf Deutsch gesagt, Die sind doch selber schuld, wenn die unsere Scheisse mitmachen. Also eigentlich ein Eigentor. Alles im allem: wieder kein Beweis für Regierungsunfähikeit.

Frage 3: Sind SPD, CDU, CSU, Grüne, und FDP eigendlich regierungsfähig?

Angesichts aller Fakten und Problematiken wie Kinderarmut, schlechte Bildung, ungleiche Bildungschangen, Kriegeinsätze, Dumpinglöhne, Klimawandel, weltweiter Hunger, moderne Skaverei und noch vieles mehr könnte man natürlich auch die Regierungsfähigkeit dieser Parteien in Frage stellen. Aber diese Frage muss jeder selbst für sich beantworten. So richttig gut sind die ja nun alle nicht, zeigen aber immer mit dem Finger auf die anderen.

Frage 4:

Gibt wirklich keine wirkliche Alternative zu unserer jetzigen Gesellschaftsform?

Diese Frage wird wohl nur die Zukunft beantworten. Aber es sollte sie schon geben, weil wir uns sonst wieder einmauern. Eine stetige Weiterentwicklung wird ja wohl gestattet sein.

Ihr seht der Rattenschwanz an Fragen reisst einfach nicht ab. Und so kann jeder noch diese oder jene hinzufügen. Hauptsache man hört nicht auf zu fragen und versucht sich zumindest eine Lösung zu erarbeiten.

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Bewerbung

Heute habe ich bei Hart aber Fair wiede reinmal eine lustige Diskusionsrunde gesehen. Alle haben mächtig diskutiert, also in so fern ihre Aufgabe wahrgenommen. Eines der Themen beleuchtete die Erhöhung der Diäten, ob die gut oder schlecht sei. Oder vielleicht ungerecht dem kleinem Bürger gegenüber. Einer der Mitstreiter hatte da ein ganz besonders „kluges und noch dazu sehr „volksnahes“ Argument. Ich zitiere nicht wörtlich aber sinngemäß: Wir müssen uns doch mal vor Augen führen, dass wir im Bundestag zwei Klassen von Politikern haben. Die einen haben Nebeneinkünfte, die ihnen ermöglichen ihren Lebensstandart zu halten, und dann gibt es noch die reinen Berufsparlamentarier die eben darauf angewiesen sind, allein mit dieser, doch recht geringen Summe ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Deshalb sei allein schon für diese zweite Klasse von Politikern notwendig eine angemessene Diätenerhöhung zu erwirken, und dadurch abzusichern, dass auch in Zukunft fähige Leute motiviert werden den Weg eines Parlamentarier zu gehen. Deshalb ist in mir der Entschluss gereift, mich offen und aus tiefster Überzeugung für die Stelle eines Parlamentariers zu bewerben.

Sehr geehrte Damen und Herren, und sehr geehrter Herr Lammert,

Nach langer und auch vergeblicher Arbeitssuche, habe ich mich entschlossen mich für das Amt eines Bundestagsabgeordneten zu bewerben. Vorsätzlich und mit Bedacht habe deshalb keine herkömmliche Art der Bewerbung, da wie wir alle wissen wir Politiker in dem Sinne ja auch nicht irgendwie herkömmlich sind. Deshalb werde ich auch nicht wie im allgemeinem üblich, einen tabellarischen Lebenslauf beilegen, werde aber einige Komponenten meines bisherigen Leben in diese textliche Bewerbung einfließen lassen.

Meine erlernten Berufe, sind Bäcker und Maler und Lackierer, welches Sie aber nicht gleich abschrecken sollte, da ich durch diese Erfahrungswerte bestens in der Lage bin, mich auch mit dem gemeinem Volke abzugeben, was in der Politik ja nicht ganz unwichtig ist.

Auch meine finanziellen Vorstellungen laufen sozusagen nicht aus dem Ruder, da ich ab Beginn meines Erwachsendendaseins nicht gerade mit Spitzenlöhnen überhäuft wurde. Für den Anfang würde ich eine Summe von 4500 Euro brutto vorschlagen, bei wie gesagt Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse, sowie Krankenversicherung. Ich denke, dass diese Vorstellungen nicht überzogen sind und gleichzeitig die öffentlichen Sozialversicherungssysteme stärken. Besser gesagt günstiger können sie einen Abgeordneten kaum bekommen. Allerdings liegt es mir fern, als sogenannter Dumpinglohnpolitiker zu gelten.

Meine Vorzüge sind, Fleiss, Ausdauer, Pünklichkeit und Teamfähigkeit. Am liebsten sehe ich aber mich in einer wohlgefälligen Führungstätigkeit, welche meines Bewerbungsprofils wohl doch am nächsten kommt. Weiterhin bin ich sehr resistent gegenüber Lobbyisten, (wenn die nicht genug Knete rausrücken wollen) und so wird das in Zukunft auch bleiben. Daraus erahnen Sie vielleicht auch eine optimale Standfestigkeit.

Meine Nachteile. Hab ich keine, gut ne.

Ich denke also, dass ich sie in diesem Anschreiben aufs vorzüglichste überzeugt habe, so dass Sie mir schnell und unbürokratisch eine Stelle anbieten können. Wenn jedoch ein entsprechendes klärendes Gespräch notwendig sein sollte stehe ich Ihnen jedrezeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen (dieses Schreiben wurde zwahr nicht automatisch erstellt, es ist aber trotzdem ohne Unterschrift gültig!)

Stephan Lüchan

Man merkt immer deutlicher, dass Wahlen vor der Tür stehen. Und Wahlen sind ja bekanntlich immer volksfestähnliche Großveranstaltungen, ausgeschmückt mit Musik, Bananenkanonaden, alte Omas und kleine Babys küssen usw. , in unserer realexistierenden Demokratie. Die Vorfreude soll geschürt werden, bis hin zur lodernen Begeisterung. Ein immer wieder angewandtes und bewährtes Mittel, um einen erwünschten Rauschzustand zu erreichen, der bewirkt, dass der Wähler letztendlich sein Kreuz richtig platziert, sind die sogenannten Wahlversprechen. Werfen wir einen kurzen Blick auf die derzeit, aber auch immer wieder in der Vergangenheit abtrünnigen Enklave Bayern, deren CSU- interner Second Landesvater Erwin Huber sich mit süßer Freundlichkeit sowie strahlenden Optimsmus der bereits genannten Methode bedient. Die Pendlerpauschale soll wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden, das Kindergeld erhöht, kurz um,es soll eine Zeit der jahrelang anhaltenden Steuerentlastung für den sogenannten  Mittelstand eingeläutet werden. Eine Zeit in der Milch und Honig fliessen, und das sogar bundesweit in einem Schlaraffenland zwischen Nordsee und Alpen. Seine Partei die CSU wird der Vorreiter sein dieses  durchzusetzen. Zugegeben eine effektive Neuerung einen Landeswahlkampf mit bundespolitischen Themen zu bestreiten. Koch hat es ja schon vorgemacht. Er hat mehr Sicherheit für die Bevölkerung versprochen, wenn er weiterhin als Ministerpräsident agieren dürfe. Super, leicht zu halten oder wo war in den letzten Tagen ein Bombenanschlag irgendwo in Hessen und auch sonst so in der ganzen Bundesrepublik. Sicher scheinen wir also bundesweit zu sein. Rüttgers hat das mit der Rente versucht und ist dafür abgestraft worden, keiner redet mehr davon. Die Kanzlerin bleibt wie bei allen innenpolitischen Themen stumm, unter dem Motto, wer nichts sagt der kann auch nichts falsches sagen. Steinmayer wehrt sich nach  Kräften und steht dann als SPD- Mann als Geizhals da. Schlauh eingefädelt bundespolitische Themen in der Landespolitik publik zu machen um hinterher den schwarzen Peter dem politischen Gegner zuzuschieben. Letztlich sind dann diese nicht eingehaltenen Wahlversprechen nichts weiter als unglücklich vergessene Wahlversprecher.

Ich war jetzt einige Tage nicht da, weil ich meinen Bruder in Strassbourg besucht habe.  War eine tolle Zeit, schönes Wetter, gutes Essen, viel Gelächter.

Es gibt viele bekannte Menschen in unserer menschrechtsverliebten, freiheitlich demokratischen und noch viele Dinge mehrrepublik. Da ist zum einen die Angela. Ihre Hobbys sind Wildschweingrillen mit US- Präsidenten, Riesengroße Mauern an nahegelegende Ostseestrände bauen sowie persönliche Piepshoweinlagen bei öffentlichen Auftritten. Wenn sie auf all dieses keinen Bock hat, dann spielt sie noch ein bisschen Bundeskanzlerin. Dann haben wir noch den Günter (nein nicht der Verheugen). Seine Hobbys sind Transrapite ins Oldtimermuseum stecken, Weissbier anstechen und einmal in der Woche mit Otto Schily Skat spielen. Ich kann noch viele nennen, aber dafür reicht einfach meine Zeit nicht. So möchte ich aus aktuellem Anlass den Jürgen Rüttgers nennen, der auch viele Hobbys hat. Diese aber alle jetzt aufzuzählen würde wie schon erwähnt meinen Zeitrahmen sprengen. Also konzentrieren wir uns nur auf eines. Zweimal in der Woche geht der Jünni nähmlich in seine linksneoliberale Bauchtanzgruppe, wo er und die anderen Senioren mal so richtig die multikulturelle, linksneoliberale Sau rauslassen können. Die Gruppe besteht fast nur aus Frauen ab 65 die zum Teil auch von hochdotierten Witwenrenten leben. Dann ist da aber noch der Haralt der zu seiner Rente auch noch Sozialhilfe bezieht, um über die Runden zu kommen. So zu sagen das Maskottchen, der der auch die Trends setzt. So hat er dem Jürgen das letzte mal erklärt, dass der linksneoliberale Hüftschwung jetzt voll modern und vor allem schick ist und außerdem wäre dieses ewige Rechtsschwänken nicht so gut für den Rücken. Jürgen ist sofort überzeugt und beginnt gleich mit den ersten Übungen Richtung Linksschwung.  Doch welche Entäuschung, die jahrelang vernachlässigten rechten Lendenmuskeln, die Vorraussetzung für einen kräftigen linksneoliberalen Hüftschwung sind, versagen ihre Dienste. Selbst führende Physioterapeuten wie Volker Kauder wissen sich keinen Rat, denn sie sind nur auf  die gegenseitigen  Muskelgruppen  spezialisiert. Oder vielleicht will der auch gar nicht helfen. Zu teuer ist einfach die Behandlung. Da müssten die Frauen aus unserer Bauchtanzgruppe schon etwas zuschiessen. Geht nicht, will keiner. Also wird dann wieder rechts herum gewedelt.

Vermehrt empfangen wir Nachrichten aus den Medien, daß es in der Welt zu immer mehr Unruhen kommt, durch die drastischen Erhöhungen der Lebensmittelpreise. Dies wird mit den ständig zunehmenden Umweltkatastrophen, wie z.B. Überschwemmungen, Wirbelstürme usw und dadurch entstandene Missernten, sowie auch  mit der weltweit  höheren Nachfrage  an Rohstoffen  zur  Lebensmittelherstellung  begründet. Auch wächst in der Welt immer mehr der Bedarf an Biokraftstoffen, was dazu führt,dass Anbauflächen in jenen Ländern verloren gehen, die früher die Eigenversogung der Bevölkerungen unterstützten oder auch sicherstellten. Nicht zuletzt darf man aber auch vergessen, dass die EU und auch die USA die Aggrarmärkte in den Entwicklungsländern mit billigen als auch  qualitativ minderwertigen Lebensmitteln überschwemmt haben, so das die jeweils eigenen, zum Teil auch kleinen Erzeuger ruiniert wurden. So flüchtenten sich viele Bauern in den Energiepflanzenanbau. Es droht mal wieder eine Hungersnot, obwohl wir die in vielen Ländern der der Welt bereits haben.

Nun zu Deutschland und Europa. Nordseekrappen werden zum puhlen in die Slowakei gefahren, und für den Verzehr wieder zurück. Lkws fahren Auto und Maschinenteile quer durch den Kontinent hin und her zu ihren Entmontagestellen. Selbst Tote verbrennt man in Tschechien wei les dort billiger ist . EU-genormte und pestizietverseuchte Äpfel erhalten wir aus Neuseeland. Textilien, Spielwaren, und vieles mehr kommen per Schiff aus den sogenannten Schwellenländern China und Indien (werden sowieso nur von uns ausgenutzt und das kann sich mal fürchterlich rächen), Sportschuhe aus Bangladesh von Kindern  hergestellt. Wieviele Tonnen Co2 kommen da wohl zusammen.  Globaliesierung, wie sie die Herrschenden ins Auge fassen und wehement dafür werben und uns als modernes Weltmodell verkaufen wollen. Doch ist diese Art der Globalisierung unter den Bedingungen des voranschreitenden Klimawandels überhaupt noch zeitgemäß. Wo ist denn das modern. Das wäre doch wohl eher den Hunger zu eliminieren und ein globales Konzept zu entwickeln, was nützlich für alle Menschen wäre und gleichzeitg umweltverträglich.

Aus gut unterrichteten Kreisen, wurde mir heute früh zugetragen, dass einige deutsche Einzelhandelsketten nicht nur den Verkaufsbereich sowie die Pausenräume ihrer Filialen mit Kameras überwacht haben sollen, sondern auch vielmehr deren sanitäre Einrichtungen. Nach ersten Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen handelt es sich nur um insgesamt 1200 Einzelfälle, die den betrieblichen Arbeitsablauf in den einzelnen Niederlassungen in keinster Weise beeinträchtigten. Diese einzeln gelagerten Aktionen dienten außerdem mehr dem Schutz und nicht der Bespitzelung der Mitarbeiter, sowie einer internen Marktforschung, welche Toilettenartikel bevorzugt würden. Im Zuge dieser Studie konnten benannte Einkäufe noch gezielter erledigt werden, was sich in Zukunft positv auf das Preisniveau bestimmter Toilettenartikel auswirken wird.

DIe Vorstandsvorsitzenden der Ketten „Engelmann“ (Herr Dr. Johannes Herzlich), „BISBALDI“ (Herr Feuerpfeil) und dem hoch angesehenen Unternehmen „Schneedeka“ (Herr Prof. Dr. Dr. Wallersleben) haben mir zu dieser Stunde ein Exklusivinterwiew zugesagt. Ich habe natürlich gleich zugesagt, bevor Anne Will und ihres Gleichen mir mal wieder den Schneid abkaufen. Das Gespräch habe ich aus Zeit und Kostengründen mit allen dreien gleichzeitig geführt. So entsteht auch der Charakter einer Diskusionsrunde.

Ich: Herr Dr. Herzlich Denken sie nicht, dass eine Überwachung Ihrer Mitarbeiter in einem so intimen Bereich nicht die Persönlichkeitsrechte ihrer Belegschaft verletzt?

Herzlich: Das kann man ja wirklich nicht so sagen. Überwachung. Was heist denn das überhaubt. Wer wird denn heute nicht überwacht? Sei es die Ehefrau, die einen Abend für Abend mit den gleichen Fragen nervt, wo warst du heute. Wo bleiben denn da meine persönlichen Rechte.

Feuerpfeil: ( heftig nickend) Jenau!

Wallersleben: Olso i konn mir net vorstelln, dos i mayne Rechte valühr, i bin jo schließlich auch ao Mietorbeiter.

Ich: Ich glaube ich habe diese Frage wohl nicht ganz verständlich gestellt. Haben sie denn gar kein schlechtes Gewissen, bei dem was sie sich da herausgenommen haben?

Herzlich: Wie Gewissen, was ist das überhaupt? Neulich habe ich in der Nacht auf der Autobahn einen Fuchs überfahren, muss ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben?

Feuerpfeil: (leicht erregt), Also ick hab ma noch nie watt rausjenommen, weder aus de Rejale noch aus de Lajerbestände. Da könnse allet nachprüfen nischt aber auch ja nischt war uff die Videos zu sehen!

Wallersleben: Zie müassen dös olles net zo dromotisch sehin, dös dient dooch olles dem Schuutz unnara Mietorbayteriennen. Die ham doch a a Recht auf die Auffkläärrung bei der sexuellen Beleystigung om Orweitsplotz un so.

Alle in dieser Runde sind ziemlich aufgebracht, und ich bestelle ihnen zur Beruhigung ein Erfrischungsgetränkund ein paar Häppchen. Ich selber stelle mir die Frage, ob ich das Interwiew nicht anders hätte beginnen sollen. So entschließe ich mich ihnen ein anonymes Interwiew mit einer anonymen Mitarbeiterin zu zeigen. dies soll helfen die Situation etwas aufzulockern. Sie heisst Marita Müller (der Nahme ist natürlich verändert, das Gesicht verfälscht und auch die Stimme)

Marita: Ich habe ja schon immer geahnt, dass bei uns irgendetwas nicht stimmt. Die oft kommenden Heizungsmonteure die mal wieder hier mal da ein Leck ausbessern wollten. Bedient haben die sich doch immer bei der Coca cola oder beim Bier. Wenn wir was sagten haben sie ganz einfach mit ihrer übergroßen Rohrzange gewedelt und gesagt „Lass man Mädel did bemerkt sowieso kein Schwein“. Als ich dann noch den Witrschaftsminister Glos bei uns einkaufen gesehen habe, obwohl der noch am Sonntag bei Annita Will beteuerte er geht nicht bei uns einkaufen und seine Aufgabe sei es nicht die einzelnen Unternehmen zu prüfen, wurde ich schon skeptischer. Auf dem Klo habe ich es schließlich gemerkt, dieses immer fortfahrende Knacken im Spülkasten. Aber ich hab mir noch nichts dabei gedacht.

Danach führe ich das Gespräch fort.

Ich:Herr Herzlich Was können sie mir zu diesen ihnen eben gezeigeten Bildern sagen?

Wallersleben: Jo momentamol vielaycht konn i a mol zuereherst antworta.

Ich: Ich habe aber zuerst den Herrn Herzlich gefragt, aber bitte. Dann aber Der Herr Herzlich !

Wallersleben: I woas fei net wer dös is, ower bei mir wär die schon längst heraussen.

Herzlich: Bei mir allerdings auch, so dankt einem diese Brut noch unsere Führsorge.

Ich: Ich bitte sie meine Herren bleiben sie doch mal auf dem Teppich!

Feuerpfeil: Jetzt willick ihn ma wat sajen! Wia ham de Nase voll von ihre Antschuldijungen, wia machn did nich mehr mit. Tschüss, Ahoi.

Oh, Oh, Oh das ist na nun kräftig in die Hose gegangen. Ich bin ja auch noch ein Anfänger, da musste ich doch darauf eingstellt sein von so klugen, welterfahrenden Leuten übers Knie gelegt zu werden. Ich werde mich bemühen das nächste Mal es besser zu machen.